Heilverfahren

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Unsere Arbeit ist geprägt von unserer Überzeugung, dass psychische und physische Beschwerden ungelöste Belastungen sind, die mit Eigenengagement und fachlicher Hilfe gelöst werden können. Krankheiten und Not werden nicht bekämpft, sondern Gesundheit und Lebensfreude gefördert.

Sexualtherapie und Beratung (Stefan Dörflinger)

Die beziehungsdynamische, systemische Sexualtherapie widmet sich den sexuellen Problemen von Einzelpersonen und Paaren.

Sexuelle Probleme können ebenso ein Symptom einer körperlichen oder psychischen Erkrankung sein wie auch die Folge (sozialer) Konflikte und einer destruktiven Beziehungsdynamik. Je nach ihrer Genese (dem Verlauf) fällt ihre Behandlung in den Bereich der systemischen Paartherapie.

Als sexuelle Störung werden Ausprägungen des Sexualverhaltens bzw. des sexuellen Erlebens bezeichnet, die durch den Betroffenen selbst und den Lebenspartner als „Störung“ empfunden werden. Dabei ist es möglich, dass eine derartige Störung nicht als solche erkannt werden kann, weil der Betroffene sich der möglichen Qualität sexueller Entfaltung nicht bewusst ist. Darüber hinaus kann z. B. ein Leidenszustand aufgrund von Partnerlosigkeit als Störung empfunden werden, ein bewusster Verzicht auf einen Partner wird hingegen nicht als Störung eingeschätzt. Insofern der Betroffene seine sexuellen Neigungen bzw. das daraus resultierende Verhalten nicht als Störung empfindet, aber Partner bzw. Gesellschaft diese Vorlieben anders bewerten, so kann dieser Konflikt als Störung wahrgenommen werden.

Ursachen können sein:

Die Erscheinungsformen sind vielfältig; so kann eine Sexualstörung durch fehlende Partnerschaft, Impotenz, Lustlosigkeit, unerfüllter Kinderwunsch, Orgasmusstörungen und vielen anderem mehr zum Ausdruck kommen.

Systemische Paartherapie arbeitet an der Beziehung des Paares. Sexuelle Störungen können eine direkte Folge von Paar- und Familienkonflikten sein. Auf jeden Fall aber haben sie direkte Auswirkungen auf die Paarbeziehung. So entsteht ein dichtes Netz von Wechselwirkungen, die sich gegenseitig aufschaukeln können und in der Therapie wieder entwirrt werden müssen. Die beziehungsdynamische Sexualtherapie versteht die Sexualität als Symptom der Partnerschaft oder auch der verinnerlichten Beziehung von Individuen. Sexuelle Funktionsstörungen werden hier als Ausdruck von tabuisierten Kommunikationsinhalten verstanden. Mit diesem Ansatz wird daher besonders auf die Tabu- und Schattenaspekte fokussiert.